Willkommen in Rovinj – der charmantesten Stadt an der Westküste Istriens.
Pittoreske Gassen, Eisdielen in Pastellfarben, ein Kirchturm wie aus einem italienischen Märchenbuch. Alles wirkt wie aus dem Katalog. Doch nur ein paar Kilometer nördlich liegt ein Ort, der mit diesem Postkartenidyll nicht das Geringste zu tun hat.
Ein Ort, der seit Jahren durch Foren geistert, unter der Hand weiterempfohlen wird und für viele zum schrägsten Kroatien-Erlebnis ihres Lebens wurde.
Sein inoffizieller Name: Der Schweinchenstrand.
Und was dort abgeht, ist… sagen wir’s mal so: nicht jugendfrei.
Kein FKK-Strand wie jeder andere
Offiziell nennt sich das Ganze Punta Križ.
Gelegen in der offenen Bucht vor dem Lim-Kanal, ganz in der Nähe des FKK-Campingplatzes Valalta, der eher für gepflegtes, familiäres Nacktbaden bekannt ist.
Was sich aber am wilderen, nicht-offiziellen Abschnitt nördlich davon abspielt, ist eine andere Liga.
Denn der Schweinchenstrand ist kein Ort für schüchterne FKK-Einsteiger.
Es ist eine Art Open-Air-Swingerclub ohne Türsteher, eine Mischung aus Natur, nackter Haut und grenzenloser Körperkommunikation.
Was passiert dort wirklich?
Die kurze Antwort: Sex. In Gruppen. Im Freien. Vor Publikum.
Die lange Antwort:
• Menschen treffen sich hier nicht zum Schwimmen,
• nicht zum Lesen,
• und auch nicht zum romantischen Picknick.
Sie kommen, um sich zu zeigen. Um zu beobachten. Und um beobachtet zu werden.
Was sich in dieser Felsbucht abspielt, ist eine Mischung aus Exhibitionismus, Voyeurismus und spontaner Gruppendynamik, eingebettet in mediterraner Landschaft.
Manche kommen zum Gucken, andere zum Mitmachen – und manche kommen einfach aus Versehen vorbei und rennen rückwärts wieder weg.
Warum „Schweinchenstrand“?
Der Name ist natürlich nicht offiziell.
Er stammt von den Einheimischen – halb belustigt, halb genervt.
Er beschreibt, was man dort regelmäßig beobachten kann: eine Art menschliche Suhle, in der jeder macht, was er will – ohne Rücksicht auf Nachbarn, Zeiten oder Zuschauer.
“Dort benehmen sich die Leute wie Tiere – aber freiwillig.”
sagte mir ein älterer Fischer, als ich ihn auf den Ort ansprach.
Und ja – es ist genau das: wild, schamfrei und ziemlich rosa.
Wer geht da hin?
Die Gästeliste ist so bunt wie Rovinj selbst:
• Swingerpaare auf Urlaubsmodus
• Voyeur-Touristen mit Fernglas und Sonnencreme
• Exhibitionisten, die keine Bühne auslassen
• Neugierige, die zu spät gemerkt haben, wo sie gelandet sind
Das Publikum kommt aus ganz Europa. Die Atmosphäre ist entspannt – solange man sich an den inoffiziellen Kodex hält:
Schauen ist okay. Starren nicht. Fotos? Absolut tabu.
Für wen ist dieser Strand nicht geeignet?
Für alle, die auf sowas keine Lust haben:
• Familien mit Kindern
• Menschen mit Schamgefühl
• Leute, die glauben, FKK sei gleichzusetzen mit „Freiheit ohne Fremdkörperkontakt“
Der Schweinchenstrand ist kein Ort für entspannte Ruhe oder klassische Strandnachmittage.
Er ist ein Platz für Menschen, die sich gehen lassen – und das ziemlich konsequent.
Ist das überhaupt legal?
Tatsächlich: In Kroatien hat die Freikörperkultur eine lange Tradition.
FKK ist weit verbreitet und gesellschaftlich akzeptiert – aber was am Schweinchenstrand passiert, ist offiziell nirgends erlaubt, wird aber inoffiziell geduldet.
Solange niemand Anzeige erstattet, keine Minderjährigen vor Ort sind und alles freiwillig geschieht, schaut der Staat – wie so oft – weg.
Und Rovinj hat sowieso ganz andere Sorgen im Sommer.
Fazit: Der wildeste Küstenabschnitt Kroatiens?
Definitiv.
Der Schweinchenstrand ist kein Geheimtipp für Sonnenanbeter, sondern eine offene Einladung an alle, die mit nackter Haut etwas anfangen können – im wörtlichsten Sinne.
Er ist:
• ein Abenteuer für die einen,
• ein Albtraum für andere,
• und eine unglaubliche Anekdote für alle, die zufällig vorbeigelaufen sind.
Du musst ihn nicht besuchen.
Aber wenn du’s tust, wirst du ihn garantiert nie vergessen.
Warst du dort? Oder hast du’s dir nur erzählen lassen?
Schreib’s in die Kommentare – anonym, mit Decknamen oder ganz offen.
Wir sind Golden Beach Tours. Wir urteilen nicht. 🐷
