Beim zehnten MARES Underwater Photo Marathon treten zertifizierte Taucher mit Kamera und Smartphone an. Sicher angekündigt ist ein internationaler Wettbewerb – kein frei zugängliches Festivalprogramm für Tagesgäste.

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Ein Fotowettbewerb zieht für drei Tage nach Rab

Der kroatische Tauchclub Roniti se mora richtet vom 11. bis 13. September 2026 die zehnte Ausgabe des MARES Underwater Photo Marathon Cup aus. Austragungsort ist Rab. Die Veranstaltung verbindet zwei Wettbewerbstauchgänge mit der späteren Bewertung und Preisvergabe durch eine internationale Jury.

Der Veranstalter spricht von Teilnehmern aus mehreren Ländern. Das macht Rab an diesem Wochenende zu einem Treffpunkt der Unterwasserfotografie. Es macht die Veranstaltung aber nicht automatisch zu einem öffentlichen Festival: Ein bestätigtes Besucherprogramm mit frei zugänglichen Vorführungen, Tauchgängen oder einer Ausstellung nennt die Ausschreibung bislang nicht.

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Mitmachen dürfen zertifizierte Taucher

Vorausgesetzt wird mindestens ein Open-Water-Diver-Brevet oder eine gleichwertige Qualifikation. Diese Grenze ist wichtig: Der Marathon ist kein Schnuppertauchen und keine Gelegenheit, ohne Ausbildung erstmals mit Gerät ins Meer zu gehen. Teilnehmer müssen die üblichen Nachweise und ihre eigene Eignung für die geplanten Tauchgänge mitbringen.

In den Fotoklassen können nach der Ausschreibung Spiegelreflex- und spiegellose Systeme, Kompaktkameras sowie Mobiltelefone antreten; hinzu kommen Videokategorien. Die genaue Zuordnung richtet sich nach dem Reglement. Wer nur einen Besuch auf Rab plant, sollte daraus nicht ableiten, dass vor Ort spontan eine Kamera oder Tauchausrüstung gestellt wird.

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Am Samstag entstehen die Wettbewerbsbilder

Für Samstag sind zwei Wettbewerbstauchgänge vorgesehen. Dabei entstehen die Aufnahmen innerhalb der festgelegten Bedingungen und Zeitfenster. Erst danach werden Bilder ausgewählt, eingereicht und bewertet. Die Preisvergabe ist für Sonntag angekündigt.

Welche Motive tatsächlich auftauchen, entscheidet das Meer: Sicht, Licht, Strömung und Tierbeobachtungen lassen sich nicht bestellen. Ein guter Unterwasserwettbewerb misst deshalb nicht nur spektakuläre Begegnungen, sondern auch Bildidee, Technik und den respektvollen Umgang mit dem Lebensraum.

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Die veröffentlichten Preise sind keine Tageskarten

Der Veranstalter nennt 150 Euro für das Wettbewerbspaket. Ein Gesamtpaket für 300 Euro umfasst zusätzlich zwei Übernachtungen mit Halbpension im geteilten Doppelzimmer, solange entsprechende Kapazitäten vorhanden sind. Diese Beträge richten sich an angemeldete Teilnehmer und sind keine Eintrittspreise für Zuschauer.

Die ursprünglich veröffentlichte Anmeldefrist lag bereits im August. Deshalb wäre es falsch, am 8. September eine weiterhin offene Registrierung oder freie Hotelplätze zu versprechen. Kurzentschlossene müssen die Verfügbarkeit direkt beim Veranstalter erfragen und dürfen eine Zahlung erst nach bestätigter Teilnahme als sinnvoll ansehen.

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Für Tagesgäste bleibt der genaue Zugang offen

Aus der Ankündigung geht nicht eindeutig hervor, an welchem öffentlich zugänglichen Ort die Preisvergabe stattfindet oder ob Gäste ohne Akkreditierung Teile des Programms besuchen können. Auch ein präziser Tauchplatz wird in der öffentlichen Ausschreibung nicht als Zuschauerziel genannt.

Wer wegen des Wettbewerbs nach Rab fährt, sollte deshalb nicht einfach an einer Bucht nach Tauchern suchen. Das stört möglicherweise Abläufe und schafft unnötigen Verkehr. Verlässlich sind nur kurzfristige Hinweise des Tauchclubs oder der lokalen Gastgeber, falls ein öffentlicher Programmpunkt ergänzt wird.

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Unterwasserfotografie verlangt Abstand

Eine Kamera ändert die Regeln des Tauchens nicht. Tiere werden nicht umgesetzt, angefasst oder in die gewünschte Position gedrängt; empfindlicher Bewuchs bleibt unberührt. Tarierung, Abstand und die Rücksicht auf andere Teams sind wichtiger als ein Motiv, das nur durch Eingriff entsteht.

Auch an Land gehört eine Fundmeldung nicht automatisch mit exaktem Standort in soziale Netzwerke. Bei geschützten oder empfindlichen Arten kann Zurückhaltung helfen. Der Wettbewerb ist dann am stärksten, wenn er die Adria sichtbar macht, ohne den Aufnahmeort für das Bild zu verbrauchen.

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Was sich nach dem Wochenende nachtragen lässt

Erst nach der Preisvergabe stehen Gewinner, ausgezeichnete Kategorien und tatsächlich eingereichte Motive fest. Vorher sind Ranglisten, Rekorde oder Aussagen über die beste Sicht reine Spekulation. Golden Beach trennt deshalb die verifizierte Vorschau vom späteren Ergebnis.

Sollte der Veranstalter eine offizielle Galerie veröffentlichen, kann dieser Beitrag um Siegerbilder und Juryentscheidungen ergänzt werden. Dabei bleibt das Urheberrecht bei Fotografen und Veranstalter zu beachten; eine öffentliche Galerie ist keine pauschale Freigabe zur Übernahme.

Faktenlage

Quellen & Datenstand

Die Quellen tragen die Fakten. Planungshinweise und Empfehlungen sind redaktionelle Einordnungen von Golden Beach.

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