Das 26 Meter lange Passagierschiff sank am Montag an seinem Liegeplatz in der Sjeverna luka. Das Seefahrtsministerium meldet keine Verletzten oder Toten. Die Ursache wird untersucht; vorsorgliche Maßnahmen gegen Verschmutzung wurden eingeleitet.
Was das Ministerium bestätigt
Das Passagierschiff „Plomin“ ist am Montagmorgen während seines Aufenthalts am Liegeplatz in Splits Nordhafen gesunken. Nach der Mitteilung des Seefahrtsministeriums gehört das Schiff einer kroatischen juristischen Person. Menschen kamen demnach nicht zu Schaden.
Die Hafenbehörde Split untersucht die Umstände und die Ursache. Die Mitteilung erklärt nicht, wodurch das Schiff Wasser nahm. Vermutungen über Wartungsmängel, Verantwortliche oder eine technische Fehlerkette wären deshalb voreilig.
Vorsorge ist noch kein Schadensbefund
Die Hafenverwaltung leitete vorbeugende Maßnahmen ein, um eine mögliche Meeresverschmutzung zu begrenzen. Daraus lässt sich weder eine bereits nachgewiesene Ölverschmutzung noch eine Entwarnung für sämtliche Umweltfolgen ableiten. Ein abschließender Befund zur Schadstofflage wird in der Mitteilung nicht genannt.
Nicht mit einer allgemeinen Fährsperre verwechseln
Die Nachricht betrifft einen konkreten Liegeplatz im Nordhafen. Sie ist keine amtliche Absage aller Verbindungen ab Split. Wer eine Fähre gebucht hat, sollte den Status seiner eigenen Linie beim Betreiber prüfen und nicht allein aus dem Stadtnamen auf einen Ausfall schließen.
Für neue Angaben zu Bergung, Ursache oder Umweltfolgen braucht es eine weitere belastbare Meldung. Dieser Beitrag hält den bisher bestätigten Stand fest.
Faktenlage
Quellen & Datenstand
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