Auch 14 Proben vom 19. August aus den Zonen Senj, Tonkovića Vrilo und Mrđenovac waren einwandfrei. PFAS lagen erneut nicht über der Bestimmungsgrenze – die amtliche Überwachung läuft weiter.

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Das neue Ergebnis vom 1. September

Der HZJZ veröffentlichte Ergebnisse von 14 weiteren Proben, die am 19. August an Verbraucherzapfstellen in den Versorgungszonen Senj, Tonkovića Vrilo und Mrđenovac genommen wurden. Alle Proben entsprachen den Anforderungen; Abweichungen wurden nicht festgestellt.

Auch die untersuchten PFAS lagen nicht oberhalb der Quantifizierungsgrenze. Der neue Befund erweitert die Reihe unauffälliger Ergebnisse, ersetzt aber weiterhin nicht das laufende Monitoring oder eine spätere lokale Anweisung.

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Die kurze Antwort: Das geprüfte Leitungswasser war sicher

Der kroatische Gesundheitsdienst HZJZ hat die vollständigen Ergebnisse einer Probenserie vom 11. August 2026 veröffentlicht. An jeweils einer Zapfstelle in Gospić, Otočac und Senj wurden weder mikrobiologische noch chemische Abweichungen festgestellt. Der amtliche Befund lautet deshalb: Das dort beprobte Wasser aus der öffentlichen Versorgung war gesundheitlich einwandfrei und sicher zum Trinken.

Die Proben stammten aus einem Café in Gospić, einem Seniorenheim in Otočac und einem Kindergarten in Senj. Sie zeigen die Qualität an konkreten Verbrauchsstellen nach Aufbereitung und Transport durch das Netz. Das ist für Reisende die wichtigste Ebene – aber keine zeitlich unbegrenzte Garantie für jeden privaten Hahn, jede Zisterne und jede Quelle in der gesamten Gespanschaft.

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PFAS unter der Bestimmungsgrenze ist ein präziser Laborbefund

In den untersuchten Proben wurden die analysierten PFAS-Verbindungen nicht oberhalb der Bestimmungs- beziehungsweise Quantifizierungsgrenze nachgewiesen. Das ist eine starke Entwarnung innerhalb des verwendeten Messverfahrens. Es bedeutet jedoch wissenschaftlich nicht, dass mit absoluter mathematischer Gewissheit kein einziges Molekül vorhanden sein kann.

Für den Alltag zählt: Die amtliche Bewertung richtet sich nach validierten Verfahren und den geltenden Grenz- und Bewertungsmaßstäben. Wer aus der Formulierung „unter der Bestimmungsgrenze“ einen geheimen positiven Fund konstruiert, liest den Laborbegriff falsch. Umgekehrt sollte daraus auch kein Versprechen für alle Zukunft werden – deshalb wird weiter beprobt.

Lika und Senj · amtliche Wasserproben

Drei Wasserarten, drei verschiedene Aussagen

Rohwasser Quelle vor Aufbereitung chemisch unauffällig · natürliche Keime möglich
Versorgung Aufbereitung und Desinfektion entscheidender Schritt vor dem Netz
Zapfstelle geprüftes Leitungswasser Gospić · Otočac · Senj einwandfrei
Zusätzlich bestätigt sechs weitere Zapfstellen in GOSPIĆ 1PFAS nicht oberhalb der Bestimmungsgrenze
Nicht verwechseln vier tiefe Betriebsbrunnen sind kein Trinkwassernetzprivate Quelle braucht eigenen Nachweis
Golden Beach · eigene Darstellung nach HZJZ
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Rohwasser ist noch kein Wasser aus dem Hahn

Parallel wurden drei Rohwasserproben aus Mrđenovac, Tonkovića vrilo und Hrmotine untersucht. Die chemischen Befunde einschließlich Metallen und PFAS waren unauffällig. In dem unbehandelten Wasser traten zugleich mikrobiologische Abweichungen auf, die der HZJZ als für natürliches, noch nicht aufbereitetes Wasser üblich einordnet.

Das ist kein Widerspruch zur sicheren Leitung. Rohwasser wird am Ursprung oder vor der Aufbereitung entnommen; es ist nicht das Produkt, das den Haushalten direkt geliefert wird. Vor der Einspeisung wird Wasser behandelt und desinfiziert. Erst die Probe am Verbraucher zeigt, ob Aufbereitung und Versorgungskette am geprüften Punkt ein gesundheitlich einwandfreies Ergebnis liefern.

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Die vier Tiefbrunnen gehören nicht zur Trinkwasserversorgung

Eine weitere Untersuchung vom 13. August betraf vier 150 bis 350 Meter tiefe Brunnen des Unternehmens Calcit Lika im Raum Gospić. Dieses Wasser dient technischen Produktionsprozessen und nicht der öffentlichen Trinkwasserversorgung. Die Proben sollten klären, ob eine Belastung aus einer flachen Zone nahe einer Deponie den tiefen Karstgrundwasserleiter erreicht haben könnte.

Nach Angaben des HZJZ zeigten die vier Brunnen keine entsprechenden Spuren: PFAS lagen nicht oberhalb der Bestimmungsgrenze, auch andere chemische Indikatoren deuteten nicht auf einen Eintrag aus der Deponie in tiefere Grundwasserschichten. Erhöhte Werte einzelner Metalle, Trübung, Schwebstoffe und mikrobiologische Abweichungen wurden als Eigenschaften dieses unbehandelten, nicht zum Trinken bestimmten Karstgrundwassers beschrieben.

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Eine zweite große Serie zeigt auch die Rolle des Hausnetzes

Bei einer außerordentlichen Kontrolle am 13. August wurden 22 Proben an Verbrauchsstellen in der Gespanschaft sowie eine Probe aus einem Wasserbehälter auf Rab genommen. In allen Proben lagen die analysierten PFAS unter der Quantifizierungsgrenze. 21 der 22 Verbrauchsstellen-Proben entsprachen den Vorgaben; eine Probe aus einem privaten Objekt wies erhöhtes Blei auf.

Der HZJZ ordnete diesen Einzelbefund den internen Installationen des Gebäudes zu, weil weder an den Einspeisequellen noch an anderen Zapfstellen derselben Versorgungszonen erhöhte Bleiwerte festgestellt wurden. Das ist praktisch wichtig: Eine einwandfreie öffentliche Versorgung und ein Problem in alten Hausleitungen können gleichzeitig wahr sein. Nach langer Standzeit lässt man Wasser kurz laufen; bei Verdacht auf alte Bleileitungen hilft nur eine gezielte Probe.

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Sechs weitere Gospić-Proben bestätigten den Befund

Am 17. August nahm der HZJZ in der Versorgungszone GOSPIĆ 1 sechs weitere Wasserproben direkt an Zapfstellen. Alle sechs waren gesundheitlich einwandfrei; es gab keine Abweichungen von den vorgeschriebenen Werten. Auch in dieser Serie wurden PFAS nicht oberhalb der Bestimmungsgrenze festgestellt.

Diese Wiederholung ist aussagekräftiger als eine einzelne Momentaufnahme, ersetzt aber weiterhin kein laufendes Monitoring. Der HZJZ kündigt zusätzliche Proben in weiteren Versorgungszonen der Gespanschaft an und veröffentlicht Ergebnisse nach Abschluss der Analysen – bei mikrobiologischen Prüfungen erst nach der dafür erforderlichen Laborzeit.

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Was Gäste bei Unterkunft, Camper und Ferienhaus prüfen

Wer an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen ist, kann sich am aktuellen Hinweis des Versorgers und an amtlichen Meldungen orientieren. Bei einem Ferienhaus lohnt die einfache Frage, ob das Wasser aus dem öffentlichen Netz, einer privaten Zisterne oder einem eigenen Brunnen kommt. Nur im ersten Fall lässt sich der veröffentlichte Netzbefund unmittelbar heranziehen.

Farbe, Geruch oder Geschmack können Hinweise liefern, ersetzen aber keine Analyse. Nach Rohrarbeiten, einer örtlichen Abkochempfehlung oder einer Meldung des Vermieters gilt immer die neuere lokale Anweisung. Wasser aus ungeprüften Quellen, Brunnen oder Zisternen sollte nicht allein wegen seiner Klarheit als Trinkwasser behandelt werden.

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Der belastbare Stand – und seine Grenze

Belastbar ist: Die veröffentlichten Proben an Zapfstellen in Gospić, Otočac und Senj waren mikrobiologisch und chemisch einwandfrei; weitere Gospić-Proben bestätigten das Ergebnis. Die drei Rohwasserquellen waren chemisch unauffällig, mussten als unbehandeltes Wasser aber getrennt bewertet werden. Vier tiefe Betriebsbrunnen zeigten keinen Hinweis auf einen Eintrag aus der untersuchten Deponiezone.

Nicht belastbar wäre die Behauptung, damit sei jede private Wasserquelle in Lika und an der Küste für immer freigegeben. Wer später reist, prüft aktuelle Hinweise von HZJZ, lokalem Versorger und Gemeinde. Bei einer neuen amtlichen Einschränkung gilt sie – nicht der ältere Entwarnungsstand dieses Beitrags.

Faktenlage

Quellen & Datenstand

Die Quellen tragen die Fakten. Planungshinweise und Empfehlungen sind redaktionelle Einordnungen von Golden Beach.

  1. I novi rezultati testiranja u Gospiću još jednom potvrdili zdravstvenu ispravnost vodeHrvatski zavod za javno zdravstvo · 1. September 2026; Proben vom 19. August14 konforme Proben aus Senj, Tonkovića Vrilo und Mrđenovac sowie PFAS-Befund
  2. Voda u Gospiću, Otočcu i Senju je ispravna i sigurna za pićeHrvatski zavod za javno zdravstvo · 24. August 2026; Proben vom 11. Augustdrei Zapfstellen, drei Rohwasserquellen, mikrobiologische und chemische Befunde sowie PFAS
  3. Novi rezultati testiranja vode od 17. kolovozaHrvatski zavod za javno zdravstvo · 24. August 2026sechs weitere einwandfreie Zapfstellen-Proben in der Versorgungszone GOSPIĆ 1 und PFAS-Befund
  4. Nema prodora onečišćenja u duboke podzemne vodeHrvatski zavod za javno zdravstvo · 24. August 2026; Proben vom 13. Augustvier 150 bis 350 Meter tiefe, nicht zur öffentlichen Trinkwasserversorgung gehörende Betriebsbrunnen
  5. Rezultati izvanrednog uzorkovanja od 13. kolovozaHrvatski zavod za javno zdravstvo · 18. August 202622 Verbrauchsstellen-Proben, PFAS, 21 konforme Proben und Einordnung eines Blei-Einzelbefunds im privaten Hausnetz
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